Petersilie – Gewürz – allgemeine Information

Petersilie verbindet Geschmack und Gesundheitswirkung optimal

Reitz Hoffmann - Fotolia.com

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Die Petersilie zählt zu den bekanntesten und am häufigsten genutzten Küchenkräutern auf der ganzen Welt. Ihren Ursprung hat die Pflanze im südöstlichen Mittelmeerraum auf der Insel Sardinien. Während der Zeit des Mittelalters wurde das Kraut auch in der mittel- und nordeuropäischen Küche als vielseitiges Gewürz für Hauptspeisen und Suppen entdeckt.

Petersilie lässt sich in Blatt- und Wurzelpetersilie einteilen

Man unterscheidet die verschiedenen Sorten der Petersilie nach Blatt- und Wurzelpetersilie, wobei es die Blattpetersilie als glatte und als krausblättrige Sorte zu kaufen gibt. Bei der Wurzelpetersilie können sowohl die hellen, mit einem kräftigen Petersilienaroma aufwartenden Wurzeln, als auch die Blätter als Gewürz verwendet werden. Häufig werden die Wurzeln der Petersilie gemeinsam mit Möhren und Sellerie als so genanntes „Suppenkraut“ genutzt. Die beiden Formen der Blattpetersilie bilden nur kleine, holzige Wurzeln aus, die in der Küche keine weitere Verwendung finden können. Dafür kann man die Stiele dieser Petersiliensorten in der Küche ebenso gut nutzen, wie die Blätter. Die als aromatischer geltende glatte Blattpetersilie wird gerne in Salaten und für Fleischgerichte verwendet, während die länger haltbare Krausblättrige besonders gerne als Dekoration und für alle Arten von Kartoffelgerichten eingesetzt wird.

Petersilie enthält viel Vitamin C

Wie viele andere Gewürze ist auch die Petersilie reich an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Bereits ein Esslöffel der Küchenpflanze deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen am Spurenelement Mangan. Darüber hinaus liefert sie Eisen, Kalzium, Kalium und Folsäure in unterschiedlichen Mengen. Ganz besonders erwähnenswert ist der hohe Vitamin C-Gehalt der Petersilie. Ein Bund enthält mehr davon, als ein halbes Kilo Apfelsinen.

Das Öl Apiol ist das Geschmacksgeheimnis der Petersilie

Für den besonderen Geschmack des Küchengewürzes ist das ätherische Öl Apiol verantwortlich, dem schon im Altertum eine Potenz steigernde Wirkung zugeschrieben wurde. Die in den Blättern enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauung an und gelten als gutes Mittel gegen Blähungen. Allerdings sollten Patienten mit Magen- oder Darmgeschwüren sowie Schwangere den Genuss von Petersilie einschränken. Alle Anderen sollten das harntreibende, nervenstärkende und appetitanregende Gewürz verzehren, so oft es geht.