Orientalische Gewürze sind äußerst weit verbreitet

Wer sich Gedanken um orientalische Gewürze macht, wird im heimischen Gewürzregal mit Sicherheit fündig.

Kesu - Fotolia.com

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Bevor man sich damit beschäftigt, was orientalische Gewürze können, muss man sich erst einmal damit beschäftigen, was eigentlich zu den orientalischen Gewürzen zählt. Wenn man sich die Geschichte der Herkunft der Gewürze ansieht, kann man eigentlich fast alle Gewürze orientalisch nennen. Und wenn man dann noch die Vielfalt in heimischen Gärten oder auch im Supermarkt betrachtet, kommt man doch ins Grübeln.

Die meisten Gewürze werden schon seit so vielen Jahren so selbstverständlich verwendet, dass man sich gar keine Gedanken mehr darüber macht, ob das nun einheimische oder orientalische Gewürze sind. Zu den orientalischen Gewürzen zählt zum Beispiel der Kurkuma. Er hat ein leichtes Ingweraroma und wird gern zum Färben von Speisen verwendet. Ganz nebenbei wirkt er auch noch antibiotisch. Weiter geht es mit dem Kreuzkümmel, dessen Aroma brennend scharf ist. Deshalb ist er sehr sparsam zu verwenden. Ihm wird eine positive Wirkung bei Magen und Darm-Beschwerden nachgesagt.

Ein weiteres orientalisches Gewürz ist der Koriander, der zu den Grundbestandteilen von Currymischungen gehört. Mit seinem etwas eigentümlichen Geschmack ist er als Gewürz allein nicht jedermanns Sache, aber dafür hat er es in sich. Er wirkt keimtötend und euphorisierend. Neuen Erkenntnissen zufolge soll er sogar die Ausscheidung von Amalgam aus dem Körper fördern.

Safran ist das teuerste Gewürz und dient hauptsächlich als Farbgeber in Gerichten. Er soll belebend auf den Geist wirken und sogar bei Ohnmacht helfen. Auch die grüne Minze, die in fast jedem Garten wächst, ist ursprünglich ein orientalisches Gewürz. Sie wird hauptsächlich als Tee getrunken und findet in marokkanischen Gerichten Verwendung. Nicht zu vergessen ist die Chillie, die durch ihre Schärfe den Stoffwechsel auf Trab bringt.