Liebstöckel – Gewürz – allgemeine Information

Liebstöckel ist äußerst aromastark und gibt eine deftige Würze

Carina Hansen - fotolia.com

Carina Hansen – fotolia.com

Liebstöckel dürfte aufgrund der geschmacklichen Ähnlichkeit sehr vielen Menschen auch als Maggi-Kraut bekannt sein. Dabei handelt es sich um ein sehr aromatisches Gewürz, welches in der Küche eine vielfältige Verwendung finden kann. Die Herkunft des Liebstöckels ist nicht hundertprozentig belegt, aber man kann gesichert sagen, dass er über Südeuropa in unsere Gefilde gebracht wurde. Im Folgenden werden weitere Informationen über Liebstöckel präsentiert, die dieses äußerst interessante Gewürz näher beleuchten.

Liebstöckel sollte vorsichtig dosiert werden

Da Liebstöckel einen äußerst intensiven Geschmack mit sich bringt, sollte er nur in geringen Dosen zum Würzen von Spiesen eingesetzt werden. Oftmals reichen ein bis zwei frische Blätter oder wenige Prisen von getrocknetem Liebstöckel, um die charakteristische Würze des Maggi-Krauts zu erreichen. Die Blätter können mitgekocht werden, da das starke Aroma auch längere Hitzeperioden problemlos übersteht. Je nach Verwendungsart kann man sowohl die Samen, als auch die Blätter genutzt werden. Zweitere sind vor allem für Brot, Käse und Braten interessant, wohingegen die Blätter insbesondere in Eintöpfen, Salaten und auch Marinaden zum Einsatz kommen.

Das Gewürz lässt sich problemlos im Garten anpflanzen

Wer gerne frischen Liebstöckel für seine Speisen verwenden möchte, kann diesen ohne große Schwierigkeiten im eigenen Garten anpflanzen. Man sollte jedoch darauf achten, einen nährstoffreichen Boden zu wählen und den Liebstöckel an einem relativ sonnenreichen Ort anzupflanzen. Die optimale Saatzeit ist im Frühling, wobei die Pflanzen erst nach 4 Jahren ihre voll Größe erreicht haben.

Früher galt Liebstöckel als Aphrodisiakum

Liebstöckel galt wie alle anderen Kräuter auch als ein wichtiger Baustein in der Heilkunst. Lange Zeit wurde es als Aphrodisiakum genutzt, jedoch kann diese Wirkung mittlerweile als nicht erwiesen angesehen werden. Wer heute Liebstöckel aus gesundheitlichen Gründen nutzt, kann hauptsächlich die Verdauung regulieren. Insgesamt gilt das Kraut jedoch eher als schwächere Komponente in der Pflanzenheilkunst.