Kurkuma, Gewürze, Gewürz

Kurkuma ist als Gewürz vor allem ein Bestandteil des Currypulvers

tropper2000 - fotolia.com

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Kurkuma ist ein Gewürz, welches man heute vor allem in den tropischen Bereichen anbaut und das seine Heimat ursprünglich in Südasien hat, wo es auch jetzt noch ausgiebig genutzt wird. Bei seinem üppigen Wachstum von bis zu einem Meter entstehen Rhizome, wie man sie vom Ingwer her kennt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass an den Rhizomen unten Knollen gebildet werden.

Seine Verwendung findet Kurkuma vor allem als wichtiger Bestandteil der Gewürzmischung Curry, dem er seine helle, gelbe Farbe verleiht. Überhaupt ist anzumerken, dass beim Kurkuma die Farbe fast wichtiger ist, als der Geschmack, den man in frischem Zustand als leicht scharf und harzig und getrocknet als eher mild einstufen kann. Aufgrund der intensive Farbe wird Kurkuma auch Geldwurz genannt und ist beliebt als Ersatz für Safran, der auch färbt, jedoch wesentlich teurer ist.

Kurkuma ist vor allem ein Gewürz der indischen Küche, was man auch daran sehen kann, dass 80% der Welternte dort verbraucht werden. Fast in jedem indischen Gericht ist Kurkuma in irgendeiner Form enthalten und dazu kommt, dass natürlich auch der Curry in Indien äußerst häufig Verwendung findet. In Europa dagegen kann man Kurkuma vor allem ind er Textilfärbung und in Senf finden, wo es auch eher als Farbstoff dient, denn als Gewürz.

Natürlich hat auch Kurkuma eine Bedeutung in der Pflanzenheilkunde. So soll es die Magensaftproduktion anregen und in einigen klinischen Experimenten sogar krebshemmende Wirkung gezeigt haben. Dies ist jedoch nicht erwiesen, da noch keinerlei Wirkungstests an Menschen durchgeführt wurden. In Indonesien wird Kurkuma auch zur Stärkung des eigenen Immunsystems eingenommen, um Prävention gegen Infektionen zu betreiben.